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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Die Bondholder sollen den Treuhänder, Mayrhofer und Partner, demnach für bis zu 3 Jahre von seiner durch die Insolvenz ausgelösten unverzüglichen Verwertungspflicht befreien. Außerdem sind die Anleihegläubiger aufgerufen, einen Teil der an den Treuhänder zu ihren Gunsten abgetretenen Mietzinsansprüche freizugeben und an Golden Gate Leipzig rückabzutreten,

Die insolvente Golden Gate GmbH lädt die Inhaber der am 11. Oktober offiziell ausgelaufenen 30-Mio.-EUR-Unternehmensanleihe (2011/14) am 28. November zu einer Anleihegläubigerversammlung nach München. Auf der Agenda stehen insbesondere die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters für alle Anleihegläubiger – vorgeschlagen ist u.a. der Münchner Restrukturierungsspezialist One Square Advisory – sowie mögliche Maßnahmen zur bestmöglichen Verwertung der Liegenschaft in Leipzig, die seinerzeit als Sicherheit für die Anleihe bestellt wurde.
http://www.dgap.de/dgap/News/corpora...&newsID=821088

In diesem Zusammenhang sei u.a. angedacht, die im Eigentum der Golden Gate Leipzig GmbH befindliche Liegenschaft zunächst weiterzuentwickeln, um anschließend im Rahmen einer Verwertung einen deutlich höheren Erlös zu erzielen, als das nach derzeitiger Einschätzung der vorläufigen Insolvenzverwaltung bei einer kurzfristigen Veräußerung möglich wäre. Die Bondholder sollen den Treuhänder, Mayrhofer und Partner, demnach für bis zu 3 Jahre von seiner durch die Insolvenz ausgelösten unverzüglichen Verwertungspflicht befreien. Außerdem sind die Anleihegläubiger aufgerufen, einen Teil der an den Treuhänder zu ihren Gunsten abgetretenen Mietzinsansprüche freizugeben und an Golden Gate Leipzig rückabzutreten, um dadurch der Immobilie die für die angestrebte Entwicklung und Verwertung erforderliche Liquidität zu belassen. Entsprechende Informationen und erforderliche Unterlagen sind unter http://www.goldengate-gmbh.de/invest...e-anleihe.html veröffentlicht. Unterdessen spitzt sich die Lage um die Golden-Gate-Pleite weiter zu: Offenbar stehen gegen den ehemaligen Geschäftsführer Uwe Rampold die Verdachtsmomente des Kapitalanlagebetrugs, der Insolvenzverschleppung und der Untreue im Raum. Womöglich wird die Insolvenz der Gesundheits- und Wohnimmobiliengesellschaft damit demnächst wohl auch ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

http://www.bondguide.de/topnews/anle...terxxl-solar8/

Dienstag, 21. Oktober 2014

Schäfer, CMS und Dahlmanns (WGF) lassen grüssen....

Aldy 
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Zitat Zitat von bondsammler Beitrag anzeigen
http://www.bondguide.de/topnews/anle...n-energy-3000/

Bei der insolventen Golden Gate GmbH spitzt sich die Lage weiter zu. Wie FINANCE am Montag berichtete, plant die Münchner Rechtsanwaltskanzlei Mayrhofer & Partner, Treuhänder für die Inhaber der inzwischen ausgefallenen 6,5%-Unternehmensanleihe (2011/14) über 30 Mio. EUR, wohl Strafanzeige gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft, Uwe Rampold, u.a. wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetrugs, der Insolvenzverschleppung und der Untreue bei der Staatsanwaltschaft München zu stellen. Danach hätte es schon seit Längerem Unregelmäßigkeiten bei den Zahlungseingängen auf das Treuhandkonto für die als Sicherheit bestellte Liegenschaft in Leipzig gegeben. „Seit März dieses Jahres sollen die Zahlungseingänge auf das Treuhandkonto nach Darstellung des Treuhänders gänzlich ausgeblieben sein“, berichtet FINANCE. Wo die Mieterlöse der Leipziger Immobilie aus den vergangenen Monaten stattdessen hingeflossen sind, sei unbekannt.
Soso, seit März fließt das Geld irgendwo hin und der Treuhänder wartet bis zur Insolvenz einfach mal ab.

Zitat aus dem Treuhandvertrag:
§ 7
Rechte des Treuhänders und der Gläubiger
1. Der Treuhänder ist gegenüber der Emittentin berechtigt, jederzeit nach vorheriger Ankündigung
die Unterlagen der Emittentin einzusehen, die die Anleihe sowie die von ihm verwalteten Sicherheiten
betreffen, soweit dies für die Erfüllung seiner Verpflichtungen aus diesem Vertrag
sowie zur Wahrung der Rechte der Anleihegläubiger nach seinem freien Ermessen notwendig
ist.
 Auf Verlangen des Treuhänders hat die Emittentin auf ihre Kosten außerdem Abschriften
der vorgenannten Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Die Emittentin ist verpflichtet, dem
Treuhänder die Ausübung dieser Rechte auch gegenüber verbundenen Gesellschaften der
Emittentin zu ermöglichen
.

Ich würde mal sagen - ein halbes Jahr gepennt.
Könnte noch Konsequenzen haben. 

Aldy

Dienstag, 14. Oktober 2014

Insolvenzverwalter fordert Anleihen-Rückzahlung Golden Gate: Große Zweifel an Patronatserklärung

Insolvenzverwalter fordert Anleihen-Rückzahlung

Golden Gate: Große Zweifel an Patronatserklärung

Von Jakob Eich
Ex- Golden-Gate-Geschäftsführer Uwe Rampold schuldet seinen Gläubigern knapp 32 Millionen Euro. Die Zahlungsfrist ließ er nun ungenutzt verstreichen. Nun fordert Insolvenzverwalter Axel Bierbach das Geld ein.
Kommentare
Klinik der Golden Gate in Leipzig. Der insolvente Immobilienentwickler kann seine Mittelstandsanleihe nicht bedienen.
Golden Gate
Klinik der Golden Gate in Leipzig. Der insolvente Immobilienentwickler kann seine Mittelstandsanleihe nicht bedienen.
Zahltag für Uwe Rampold: Der vorläufige Insolvenzverwalter Axel Bierbach fordert die Rückzahlung der Mittelstandsanleihe der insolventen Golden Gate ein, plus die aufgelaufenen Zinsen. Der ehemalige Geschäftsführer des Immobilienentwicklers hatte im März 2011 im Zuge der Emission ein Patronat abgegeben, im Falle der Zahlungsunfähigkeit die fehlenden liquiden Mittel zur Verfügung zu stellen – notfalls auch aus eigener Tasche.

Doch wie werthaltig dieses Versprechen ist, ist unklar. Die Rückzahlung der Mittelstandsanleihe wäre zum 11. Oktober fällig gewesen, doch Rampold hat seine Patronatserklärung noch nicht eingelöst, wie der Insolvenzverwalter mitteilte. Bierbach formulierte große Zweifel, dass Rampold seiner Verpflichtung aus dem Patronat „vollumfänglich“ nachkommen könne. Auf FINANCE-Anfrage konnte Golden Gate zunächst keine Auskunft erteilen, ob Rampold seinen Verpflichtungen zeitnah wird nachkommen können.

Golden Gate: Geschäftsführer kann Anleihe nicht bedienen

Bereits Anfang Oktober hatte Golden Gate Insolvenz anmelden müssen und war damit der 20. ausgefallene Emittent einer Mittelstandsanleihe. Parallel zur Insolvenz hatte Rampold seinen Rücktritt erklärt. Der frühere IVG-CFO Hans Volkert Volckens übernahm die Nachfolge und kündigte an, gemeinsam mit Rechtsanwalt Bierbach einen Insolvenzplan erstellen zu wollen. Ob und wie dieser durch Rampolds Zahlungsverzug beeinflusst wird, ist derzeit unklar. Schon vor der Insolvenz zweifelten Anleger an Rampolds Möglichkeiten, seiner Patronatszusage nachzukommen, wie sich in der Kursentwicklung ablesen ließ.

Ausschlaggebend für die Insolvenz ist die gescheiterte Veräußerung von Immobilien der Golden Gate in Leipzig und Amberg. Die für die Rückzahlung der Anleihe erforderlichen Mittel sollten durch den Verkauf von zwei ehemaligen Bundeswehrkrankenhäusern erwirtschaftet werden. Bislang wurden jedoch keine Käufer gefunden.

jakob.eich[at]finance-magazin.de

GoldenGate14 ANL /Anleihe fällig 11.10.14

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Donnerstag, 2. Oktober 2014

aus dem Treuhandvertrag....

§ 6
Verwertung der Sicherheiten
1. Für den Fall, dass die Emittentin – gleich aus welchem Grund – Anleihegläubigeransprüche bei
Fälligkeit nicht vertragsgemäß erfüllen kann, ist der Treuhänder verpflichtet, für Rechnung der
Gläubiger Maßnahmen zur Verwertung der Sicherheiten einzuleiten (nachstehend „Verwertungsmaßnahmen“).
2. Der Treuhänder wird die Emittentin vor Einleitung von Verwertungsmaßnahmen – unter Ankündigung
der konkret beabsichtigten Verwertungsmaßnahmen – eine angemessene Frist von
mindestens vier Wochen zur Befriedigung der fälligen Gläubigeransprüche setzen. Die Fristsetzung
ist entbehrlich, wenn die Emittentin die Erfüllung der besicherten Ansprüche endgültig ablehnt
bzw. mitteilt, nicht leisten zu können, sowie für den Fall, dass Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens
über das Vermögen der Emittentin gestellt wurde.
3. Im Falle der Öffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin wird der Treuhänder
gegenüber dem Insolvenzverwalter bezüglich der von ihm verwalteten Sicherheiten seine
Rechte aus der jeweils anwendbaren Insolvenzordnung geltend machen.
4. Sämtliche Erlöse aus der Verwertung von Sicherheiten sind auf einem hierzu vom Treuhänder
einzurichtenden Treuhandkonto zu hinterlegen. Nach Abschluss der Verwertung wird der Treuhänder
– nach Abzug der durch die Verwertung entstandenen Kosten und seiner Vergütung
den Verwertungserlös an die Gläubiger im Verhältnis ihrer nominellen Beteiligung am Emissionserlös
der Anleihe auskehren.

Wer erläutert den im Prospekt abgedruckten Treuhandvertrag, nachdem der jetzt eingeschlagene Weg der Insolvenzeröffnung geradezu gegen die Interessen der Anleiheinhaber gerichtet erscheint, weil dort geregelt ist, dass es (das Treuhandverhältnis) erlischt bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens und der Treuhänder sämtliche grundbuchrechtlichen Erklärung zur Löschung der Grundschulden abzugeben hat?

Golden Gate – überschuldet und zahlungsunfähig

Tage wie diese: traurig ist manchmal, wenn man Recht behält: Golden Gate meldet wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit heute Insolvenz an. Und wieder blicken wir auf die Ereignisse und müssen daran denken, ob in diesem Fall jemand an der Aufklärung der ganzen Ungereimtheiten interessiert ist und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Fragen ergeben sich aus den jüngsten Presseveröffentlichungen, dem Anleiheprospekt und dem letzten Rating:
  • Hält die Patronatserklärung von Herrn Rampold, auf die im letzten Ratingbericht verwiesen wurde und die der einzige Grund war, warum das durchaus schlechte Rating überhaupt noch erteilt wurde?
  • Wie ist zu beurteilen, dass Herr Rampold auch in dem jüngsten Interview im August 2014 noch behaupten durfte und niemand ihm widersprach, dass ein Wertgutachten für die Immobilie in Leipzig über 30 Millionen Euro vorläge, obwohl dieses im Prospekt veröffentlichte Gutachten nicht auf die bestehende Immobilie, sondern ein erst noch umzusetzendes Konzept, dass ja im Zeitpunkt des Interviews gar nicht mehr realisierbar war, abstellte?
  • Wer erläutert den im Prospekt abgedruckten Treuhandvertrag, nachdem der jetzt eingeschlagene Weg der Insolvenzeröffnung geradezu gegen die Interessen der Anleiheinhaber gerichtet erscheint, weil dort geregelt ist, dass es (das Treuhandverhältnis) erlischt bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens und der Treuhänder sämtliche grundbuchrechtlichen Erklärung zur Löschung der Grundschulden abzugeben hat?
  • Wird ein Gericht wieder absegnen, dass derjenige, der als Gesellschafter und Geschäftsführer dafür verantwortlich ist, dass der Anleihezeichner blumig über die Werthaltigkeit der Immobilie sowie die Erfahrung in dem Bereich Klinik-Immobilien im Unklaren gelassen worden ist, mittels seiner Vertrauten ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchführen kann?

Befürchtung Mond: Das Geld ist größtenteils weg

Mond 
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Das Privatvermögen von Rampold steckt im wesentlichen in seinen Firmen. Gespart hat er nur einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag.
Fazit: Die Partonatserklärung hat keine praktische Bedeutung. Das Firmenvermögen gehört den Bondholdern defacto sowieso.
Wobei man sich über den Marktwert einer Strohdachimmobilie auf Sylt und zwei Krankenhausruinen keine Illusionen machen sollte.

Weiß einer wie das (straf-)rechtlich zu bewerten ist, wenn einer eine Patronatserklärungen abgibt aber nur einen winzigen Bruchteil davon wirklich abdecken kann?

Befürchtung Mond: Das Geld ist größtenteils weg 

Der Münchener Immobilienentwickler Golden Gate ist zahlungsunfähig und kann eine im Jahr 2011 begebene Mittelstandsanleihe über 30 Millionen Euro nicht mehr bedienen. Die Anleihe wäre in der kommenden Woche, am 11. Oktober zur Rückzahlung fällig gewesen. Auch die Zinsen in Höhe von 1,95 Millionen Euro kann das Unternehmen nicht zurückzahlen.

Geschäftsführer Uwe Rampold nimmt seinen Hut

Mittelstandsanleihen: Golden Gate ist pleite

Von Jakob Eich
Der nächste Ausfall einer Mittelstandsanleihe: Die Golden Gate ist insolvent und kann eine 2011 begebene Anleihe nicht mehr zurückzahlen. Geschäftsführer Uwe Rampold zieht die Konsequenzen und verlässt das Unternehmen. Die Nachfolge übernimmt ein ehemaliger CFO.
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Immobiliennunternehmen steht das Wasser bis zum Hals: Golden Gate ist pleite und hat Insolvenz angemeldet.
Thinkstock
Immobiliennunternehmen steht das Wasser bis zum Hals: Golden Gate ist pleite und hat Insolvenz angemeldet.
Der Münchener Immobilienentwickler Golden Gate ist zahlungsunfähig und kann eine im Jahr 2011 begebene Mittelstandsanleihe über 30 Millionen Euro nicht mehr bedienen. Die Anleihe wäre in der kommenden Woche, am 11. Oktober zur Rückzahlung fällig gewesen. Auch die Zinsen in Höhe von 1,95 Millionen Euro kann das Unternehmen nicht zurückzahlen.

Die Insolvenz kommt nicht gänzlich unerwartet, denn FINANCE hatte das Unternehmen schon als Risikokandidaten für den nächsten Ausfall einer Mittelstandsanleihe ausgemacht.  Die für die Rückzahlung der Anleihe erforderlichen Mittel sollten durch die Veräußerungen von Wohnimmobilien und Grundstücken erwirtschaftet werden. Da lag dann wohl letztendlich auch das Problem.

Denn Golden Gate hat es nicht geschafft, Projektentwicklungen von ehemaligen Bundeswehrkrankenhäusern in Leipzig und Amberg rechtzeitig zu veräußern. Man sei an „besonderen rechtlichen und immobilienwirtschaftlichen Herausforderungen“ gescheitert, gibt das Unternehmen an. Die Verhandlungen mit der Öffentlichen Hand, lokalen Projektentwicklern und potentiellen Interessenten werden aber trotz Insolvenz weiterhin fortgesetzt.

Mittelstandsanleihe: Golden Gate ist insolvent

Geschäftsführer Uwe Rampold zog die sofortige Konsequenz aus dem Zahlungsausfall und tritt zurück. Noch im Mai hatte er den Investoren die volle Rückzahlung der Anleihe versprochen, zur Not aus der eigenen Tasche. Die Investoren zweifelten aber. Die anhaltende Unsicherheit ließ den Kurs der Anleihe binnen weniger Wochen 50 Prozent abstürzen. Nach der heutigen Ankündigung fiel sie der Mini-Bond jedoch abermals und liegt nun bei rund 25 Prozent.

Rampolds Nachfolge übernimmt ein alter Bekannter: Der einstige CFO der ehemals IVG Immobilien, Hans Volkert Volckens, übernimmt die Geschäftsführung und Sanierung für Golden Gate. Volckens hatte IVG erst im Mai verlassen.  Mittlerweile ist er geschäftsführender Gesellschafter der Immobilis Trust, einem auf Immobiliengesellschaften spezialisierten Beratungsunternehmen.

Golden Gate wolle nun einen Insolvenzplan erarbeiten, um eine realistische Perspektive für die zuvor genannten Projektentwicklungen zu erarbeiten. Auf dieser Basis soll dann eine finanzielle Restrukturierung entworfen werden. Zudem werde man einen Gläubigerausschuss bestellen, auch wenn dies rechtlich nicht notwendig sei.

jakob.eich[at]finance-magazin.de

allein schon dieser Name....Golden Gate ist insolvent

MittelstandsanleihenGolden Gate ist insolvent

Die erste Mittelstandsanleihe wird fällig. Und gleich kann sie nicht getilgt werden: Die Immobiliengesellschaft Golden Gate muss Insolvenz anmelden.

© PICTURE-ALLIANCE / DPA/DPAWEBVergrößernVon der Bundeswehr zu Golden Gate: Krankenhaus Amberg
Das Gerücht hielt sich hartnäckig, egal, was Uwe Rampold sagte – wenn er dann mal etwas sagte. Es war auch gleich, dass der Geschäftsführer des Immobilienunternehmens Golden Gate sogar in einem Interview sagte, er werde die Anleihe des Unternehmens notfalls aus eigener Tasche tilgen. Weiter hielt sich die allgemeine Meinung, Golden Gate werde seine Anleihe nicht tilgen können und Insolvenz anmelden.
Seit Donnerstag ist klar: Die Pessimisten hatten Recht. Die Golden Gate GmbH wird am Donnerstag beim Amtsgericht München einen Insolvenzantrag stellen. Ziel sei die zügige nachhaltige Sanierung in Eigenverwaltung. Der Antrag betrifft ausschließlich die Golden Gate GmbH. Die Tochtergesellschaften, in die die Immobilien eingebracht sind, blieben von dem Verfahren voraussichtlich unberührt.
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Den Antrag wird aber nicht mehr Uwe Rampold stellen. Dieser hat am Donnerstag mit sofortiger Wirkung seine Ämter als Geschäftsführer der GmbH und der Tochtergesellschaften niedergelegt. Nachfolger wird Hans Volkert Volckens, Geschäftsführender Gesellschafter der Immobilis Trust GmbH, einer auf die Sanierung von Immobiliengesellschaften und Immobilienfonds spezialisierten Beratungsgesellschaft.
Interessant ist, dass zunächst Rampold und 40 Minuten später das neue Management eine Unternehmensmeldung herausgaben, die sich unterschiedlich lasen, wenn sie auch auf dasselbe hinausliefen.

Insolvenz soll beantragt werden

Golden Gate sei insolvenzrechtlich überschuldet und zahlungsunfähig, ließ Volckens wissen. Am 11. Oktober werden die im April 2011 begebene Unternehmensanleihe im Volumen von 30 Millionen Euro sowie Zinsen in Höhe von 1,95 Millionen Euro fällig. Sämtliche vom bisherigen Management unternommene Versuche einer Refinanzierung seien gescheitert.
Das Genick hat Golden Gate dabei offenbar das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus Leipzig gebrochen. Nachdem sich Pläne für eine Fachklinik schon vor längerer Zeit zerschlagen hatten, stand das Areal mehr oder weniger leer. Im August war ein neues Konzept ausgelobt worden. Doch das ließ sich so schnell nicht verwirklichen, wie Volckens am Donnerstag einräumte.
Rampold hatte dies zuvor wortreich ausgeführt. Die ehemalige Klinik könne „nach einhelliger Expertenmeinung hinsichtlich Lage, Gebäudestruktur und -qualität erfolgreich einer neuen Nutzung zugeführt werden“. Das Betreiberkonzept sichere eine hohe wirtschaftliche Plausibilität ab. Rampold habe lange Verhandlungen und und einen harten Kampf zum Wohle des Unternehmens und seiner Investoren geführt. Am Ende habe er aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass sich die Nutzungschancen nicht so schnell realisieren ließen, dass eine Rückführung der Anleihe dadurch und durch weitere umzusetzende Maßnahmen zum Fälligkeitstermin erfolgen könne.
  GOLDEN GATE IS.11/1402.10.2014 09:22 Uhr
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Aktueller Kurs25,00 
Veränderung zum Vortag-17,00 (-40,48 %)
Volumen heute79,0 Tsd. Stück
52 Wochen Hoch101,50
52 Wochen Tief40,01
Um die Chancen der Gesellschaft zu erhalten, habe er sich entschlossen, „den Weg einer gerichtlichen Sanierung zu ermöglichen“ und deswegen und zur Vermeidung jedweder Interessenkonflikte seine Ämter als Geschäftsführer niedergelegt.
Zweiter Fehlschlag war das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus in Amberg, das Rampold allerdings nicht erwähnte. Auch hier hatten die ursprünglichen Pläne nicht verwirklicht werden können. Nach etlichen Änderungen und Teilvermietungen heißt es nun, dass die Projektentwicklung aufgrund ihrer rechtlichen und immobilienwirtschaftlichen Komplexität in ihrem aktuellen Zustand nur schwer kurzfristig veräußerbar sei. Im Klartext: Das Projekt will derzeit niemand haben. Doch das war Rampolds Plan B gewesen: Immobilienprojekte zu veräußern, um die Anleihe zu tilgen.
Die neue Geschäftsführung will „realistische Perspektiven insbesondere für die Projektentwicklungen in Leipzig und Amberg“ erarbeiten und auf Golden Gate GmbH nachhaltig sanieren, um dadurch den „Schaden der Gläubiger zu begrenzen“. Hier stellt sich natürlich die Frage, warum „realistische Perspektiven“ erst erarbeitet werden müssen, wenn doch laut Rampold das Betreiberkonzept „eine hohe wirtschaftliche Plausibilität absichert“. Offenbar bestehen hier große Unterschiede in der Einschätzung.
Golden Gate will die Bestellung eines Gläubigerausschusses beantragen, auch wenn dies aufgrund der Größe des Unternehmens rechtlich nicht zwingend sei. Weiterhin werde man unverzüglich klären, welche Rechte aus dem seitens Herrn Uwe Rampold gegenüber der Golden Gate GmbH gegebenen Patronat bestehen und diese unverzüglich zur Sicherung der Gläubigerinteressen geltend machen. Auch dies legt den Schluss nahe, dass Golden Gate und Uwe Rampold künftig unterschiedliche Wege verfolgen und eher Gegner sein werden.

XFRA GOL1: AUSSETZUNG/SUSPENSION

DIE FOLGENDE ANLEIHE IST AB SOFORT AUSGESETZT:
 THE FOLLWING BOND IS SUSPENDED WITH IMMEDIATE EFFECT:

 INSTRUMENT NAME WKN ISIN BIS/UNTIL

 6,5 Golden Gate GOL1 DE000A1KQXX5 BAW//UFN

© 2014 Xetra Newsboard

Aufgrund der bisher vorliegenden Informationen gehen wir davon aus, dass umfangreiche Vermögenswerte vorhanden sein müssten, die aus Sicht der SdK eine im Vergleich mit anderen INsolvenzverfahren respektable Insolvenzquote erwarten lassen

PTA-News: Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V.: SdK rät Anleiheinhabern der GOLDEN GATE GmbH zur Interessensbündelung

02.10.2014 / 12:10 Uhr
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt München (pta016/02.10.2014/12:10) - Die Golden Gate GmbH hat am 2. Oktober 2014 mitgeteilt, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beim zuständigen Insolvenzgericht in München zu stellen. Ferner wurde mitgeteilt, dass der geschäftsführende Gesellschafter, Herr Uwe Rampold, von seinem Amt zurückgetreten ist. Diesem folgt der Sanierungsexperte und Immobilienfachmann Herr Dr. Volckens, Geschäftsführender Gesellschafter der Immobilis Trust GmbH, nach. Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.(SdK) ruft alle von der Insolvenz betroffenen Inhaber der GOLDEN GATE Anleihe (WKN A1KQXX) zur Interessensbündelung auf. Dies ist aus Sicht der dringend erforderlich, um im laufenden Insolvenzverfahren an Einfluss zu gewinnen und sicherzustellen, dass die Geschäftsführung und der noch zu bestellende Insolvenzverwalter das für die Gläubiger der Gesellschaft beste Vorgehen wählen. Hierbei ist vor allem zu berücksichtigen, dass Herr Rampold selbst eine Patronatserklärung zu Gunsten der Anleihegläubiger abgegeben hatte. Daher ist aus Sicht der SdK fraglich, ob die hier beantragte Insolvenz in Eigenverwaltung, bei der ein von Herrn Rampold bestellter Geschäftsführer in Zukunft die Geschäfte der Gesellschaft leiten soll, angebracht ist. Die SdK bietet betroffenen Anleiheinhabern an, sich unter www.sdk.org/goldengate für einen kostenlosen Newsletter zu registrieren. Hierüber werden wir die Anleiheinhaber über das laufende Verfahren informieren. Ferner bietet die SdK an, die Anleiheinhaber auf der in den kommenden Wochen stattfindenden Gläubigerversammlung zu vertreten. Unseren Mitgliedern stehen wir für Rückfragen unter info@sdk.org oder unter 089 / 2020846-0 gerne zur Verfügung. Die SdK rät ferner allen Anleiheinhabern zunächst Ruhe zu bewahren. Aufgrund der bisher vorliegenden Informationen gehen wir davon aus, dass umfangreiche Vermögenswerte vorhanden sein müssten, die aus Sicht der SdK eine im Vergleich mit anderen INsolvenzverfahren respektable Insolvenzquote erwarten lassen. München, 2. Oktober 2014 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. Hinweis: Die SdK hält Anleihen der GOLDEN GATE GmbH!

was bitte für einen Sinn machen 25 Mio nicht vollstreckbare Briefgrundschulden.....

Hierbei handelt es sich um fünf erstrangige, untereinander gleichrangige und nicht vollstreckbare
Briefgrundschulden in Höhe von jeweils EUR 5 Mio. und eine zweitrangige vollstreckbare Briefgrundschuld




13.2 Sicherung des Rückzahlungsanspruchs
Die Rückzahlung der Inhaber-Teilschuldverschreibungen am Ende der Laufzeit wird durch die Bestellung
von insgesamt sechs Briefgrundschulden in Höhe von jeweils EUR 5 Mio., also in der Gesamthöhe
von EUR 30 Mio., nebst 18 % Jahreszinsen an dem im Eigentum der Tochtergesellschaft Golden
Gate Leipzig GmbH stehenden Grundstück in der Bahnhofstraße 86 in 04158 Leipzig besichert.
Hierbei handelt es sich um fünf erstrangige, untereinander gleichrangige und nicht vollstreckbare
Briefgrundschulden in Höhe von jeweils EUR 5 Mio. und eine zweitrangige vollstreckbare Briefgrundschuld
in Höhe von EUR 5 Mio. Die vorgenannten Grundpfandrechte in der Gesamthöhe von EUR 30
Mio. erstrecken sich auf das gesamte Grundstück in der Bahnhofstraße 86 in 04158 Leipzig (Grundbuchamt
Leipzig, Grundbuch von Wiederitzsch, Blatt 365, Flurstücknummer 145/c mit 12.650 qm2,
Flurstücknummer 72 mit 6.899 qm2, Flurstücknummer 72/k mit 21.751 qm2; Blatt 1664, Flurstücknummer
72/4 mit 4.682 qm2, Blatt 3903, Flurstücknummer 141/2 mit 2.825 qm2, Blatt 3816, Flurstücknummer
140/2 mit 6.781 qm2). Die Grundpfandrechte werden zugunsten der Anleihegläubiger
von einem Treuhänder verwaltet. Der Treuhänder wird im Außenverhältnis Inhaber der dinglichen
Sicherungsrechte, verwaltet diese im Innenverhältnis jedoch ausschließlich für die Anleihegläubiger.
Als Treuhänder wurde die Rechtsanwälte/Steuerberater Mayrhofer + Partner Partnerschaftsgesellschaft,
Heimeranstraße 35, 80339 München, bestellt (nachfolgend „Treuhänder“). Sollte die Emittentin
ihrer Verpflichtung zur Rückzahlung der Inhaber-Teilschuldverschreibungen gegenüber den Anleihegläubigern
nicht nachkommen, haben diese, vertreten durch den Treuhänder, die Möglichkeit, das
Objekt Bahnhofstraße 86 über den Verkauf, insbesondere die Zwangsversteigerung zu verwerten.
Hierbei stehen die Anleihegläubiger im ersten und zweiten Rang. Dies bedeutet, dass die Verwertungserlöse
zuerst den Anleihegläubigern zufließen.

aus den ALB/Prospekt der Golden Gate Anleihe.....

Weiterhin wird das neue Management unverzüglich klären, welche Rechte aus dem seitens Herrn Uwe Rampold gegenüber der GOLDEN GATE GmbH gegebenen Patronat bestehen und diese unverzüglich zur Sicherung der Gläubigerinteressen geltend machen.

Weiterhin wird das neue Management unverzüglich klären, welche Rechte aus dem seitens
Herrn Uwe Rampold gegenüber der GOLDEN GATE GmbH gegebenen Patronat bestehen
und diese unverzüglich zur Sicherung der Gläubigerinteressen geltend machen.

ausgesetzt...

Guten Tag Herr Koch

Dieser Titel ist ebenfalls sehr illiquid. Auch OTC gibt es schon länger keinen Handel mehr. Deshalb können wir Ihnen auch keine verlässlichen Bid/Ask Kurs mitteilen.

Der Kurs im Quotes beträgt 25%, gem. unserem Handel ist dies jedoch kein verlässlicher Kurs.

Beste Grüsse

Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gemäß § 270a InsO beim Amtsgericht München wird unverzüglich gestellt

Pressemitteilung
GOLDEN GATE GmbH:
• Dr. Hans Volkert Volckens übernimmt mit sofortiger Wirkung die Geschäftsführung
und Sanierung der Gesellschaft
• Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gemäß § 270a InsO beim Amtsgericht 
München wird unverzüglich gestellt
München, 2. Oktober 2014 – Der langjährige geschäftsführende Gesellschafter der GOLDEN
GATE GmbH, Herr Uwe Rampold, hat am heutigen Tage mit sofortiger Wirkung sein Amt als
alleiniger Geschäftsführer der GOLDEN GATE GmbH sowie in den Tochtergesellschaften
der GOLDEN GATE GmbH niedergelegt. Ihm folgt unmittelbar Dr. Hans Volkert Volckens,
Geschäftsführender Gesellschafter der Immobilis Trust GmbH, einer auf die Sanierung von
Immobiliengesellschaften und Immobilienfonds spezialisierten Beratungsgesellschaft. Dr.
Volckens übernimmt zugleich die Geschäftsführung in den Tochtergesellschaften der
GOLDEN GATE-Gruppe.
Die Geschäftsführung der GOLDEN GATE GmbH wird zudem heute beim zuständigen
Amtsgericht München einen Insolvenzantrag gemäß § 270a InsO stellen. Ziel ist die zügige
nachhaltige Sanierung der GOLDEN GATE GmbH in Eigenverwaltung. Der Antrag betrifft
ausschließlich die GOLDEN GATE GmbH. Die Tochtergesellschaften der GOLDEN GATE
GmbH bleiben von dem Verfahren voraussichtlich unberührt.
Die GOLDEN GATE GmbH ist insolvenzrechtlich überschuldet und zahlungsunfähig. Am 11.
Oktober 2014 wird zudem eine im April 2011 begebene Unternehmensanleihe in Höhe von
nominal 30 Mio. EUR zzgl. Zinsen in Höhe von 1,95 Mio. EUR fällig. Sämtliche vom
bisherigen Management unternommenen Versuche einer Refinanzierung der Anleihe sind
gescheitert. Insbesondere eine vom bisherigen Management geplante Veräußerung der
Projektentwicklung in Leipzig konnte aufgrund ihrer besonderen rechtlichen und
immobilienwirtschaftlichen Herausforderungen nicht zeitgerecht umgesetzt werden. Auch die
Projektentwicklung in Amberg ist aufgrund ihrer rechtlichen und immobilienwirtschaftlichen
Komplexität in ihrem aktuellen Zustand nur schwer kurzfristig veräußerbar.
Bei den Projektentwicklungen in Leipzig und Amberg werden ehemalige
Bundeswehrkrankenhäuser und deren weitflächige Liegenschaften einer neuen Nutzung
zugeführt. Sofern das Amtsgericht München dem Antrag auf Eigenverwaltung zustimmt, wird die neue
Geschäftsführung der GOLDEN GATE GmbH in Abstimmung mit dem vom Gericht
bestellten vorläufigen Sachwalter einen Insolvenzplan erarbeiten. Ziel des Insolvenzplans
würde es sein, realistische Perspektiven insbesondere für die Projektentwicklungen in
Leipzig und Amberg zu erarbeiten und auf dieser Basis eine finanzielle Restrukturierung der
GOLDEN GATE GmbH mit dem Ziel ihrer nachhaltigen Sanierung zu organisieren, um
dadurch Schaden der Gläubiger zu begrenzen. Die von dem bisherigen Management
geführten Gespräche mit der Öffentlichen Hand, lokalen Projektentwicklern und potentiellen
Interessenten werden unverzüglich fortgesetzt.
Auch wenn aufgrund der Größe des Unternehmens rechtlich nicht zwingend, wird das neue
Management zusätzlich die Bestellung eines Gläubigerausschusses beantragen, um die
Gläubigerinteressen im Rahmen der folgenden gerichtlichen Sanierung angemessen
vertreten zu wissen.
Weiterhin wird das neue Management unverzüglich klären, welche Rechte aus dem seitens
Herrn Uwe Rampold gegenüber der GOLDEN GATE GmbH gegebenen Patronat bestehen
und diese unverzüglich zur Sicherung der Gläubigerinteressen geltend machen.
Die GOLDEN GATE GmbH erwirbt, entwickelt und realisiert über ihre Tochtergesellschaften
im Wesentlichen Gesundheits- und Wohnimmobilien in Deutschland.
Über die GOLDEN GATE GmbH:
Die GOLDEN GATE GmbH hat sich auf den Erwerb, die Entwicklung und Vermarktung von
Gesundheits- und Wohnimmobilien spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt und realisiert
zukunftsgerichtete Nutzungskonzepte und veräußert die Immobilien später wieder an
langfristig orientierte Betreiber und Investoren.
Kontakt:
GOLDEN GATE GmbH
Promenadeplatz 12
80333 München
Telefon +49 89 – 9901 498 0
Fax +49 89 – 9901 498 29
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